FUSSBALL - Frauen

Mit einem 2:4 Auswärtssieg gegen den FC Denzlingen verabschieden sich die Frauen in die Winterpause

FC Denzlingen – PSV Freiburg 2:4 (27.11.2016)

Der PSV wollte unbedingt die Euphorie und gute Moral aus den letzten Spielen mitnehmen und auch das letzte Spiel vor der Winterpause erfolgreich abschließen.
Der Beginn des Spiels verhieß Gutes, denn die Mannschaft knüpfte an der Leistung von der letzten Woche an und spielte direkt energisch nach vorne. Nach 2 vergebenen Chancen erzielte dann in der 6. Minute Magdalena Klein den verdienten Führungstreffer.
Danach fing auch der FC Denzlingen an sich mehr Spielanteile zu erarbeiten und konnten nur 3 Minuten später nach einem langen Ball auf Lisa-Marie Schmieder den Ausgleichstreffer erzielen.
Der PSV schien durch die schnelle Reaktion des FC verunsichert zu sein und so entstand wieder ein zerfahrenes und hektisches Spiel, was zur Folge hatte, dass der FC immer besser wurde und in der 21. Minute wieder durch L. Schmieder mit 2:1 in Führung ging. Zwar gab sich der PSV nicht auf, doch wurden die Angriffe häufig nicht konsequent zu Ende gespielt und häufig versucht mit langen Bällen nach vorne zu kommen. Am Spielstand änderte sich bis zur Halbzeitpause nichts mehr, obwohl der FC noch zwei 100%ige Chancen zu verzeichnen hatte.

Karsten Wiegand stimmte seine Mannschaft in der Halbzeitpause wieder auf das zuvor gesetzte Ziel ein, denn ein drittes Mal gegen den FC Denzlingen in diesem Jahr zu verlieren, das war für keinen eine Option. Somit spielte der PSV nach der Pause wie ausgewechselt und in einer Analogie zu der letzten Woche voller Konzentration und mit viel Ruhe und Übersicht ihre Angriffe von hinten bis in die Offensive. Auch die Ordnung in der Abwehr verbesserte sich nach einer kleinen Umstellung, so dass der FC nur noch wenige Räume hatte und sich das Spiel mehr in ihrer Hälfte abspielte.
Den Ausgleichstreffer erzielte Elena Beckmann in der 55. Minute als der Ball nach einem Getümmel im Strafraum den Weg ins Tor fand. Der PSV drängte nun auf einen weiteren Treffer und der FC hatte Schwierigkeiten die Angriffe der Gegner zu vereiteln. So kam es, dass Judith Haut in der 59. Minute nach einer Hereingabe von Samira Graf den Ball ins lange Eck einschob. Nach dem Führungstreffer schien der letzte Kampfeswille des FC gebrochen. Der PSV hielt an seiner Spielfreude und Konsequenz fest und markierte nur 7 Minuten später das 2:4.
Die Abwehr des PSV um Torhüterin Lena Metzler lies in der verbleibenden Zeit nichts mehr anbrennen und so gewinnt der PSV verdient und mit einer herausragenden Mannschaftsleitung das letzte Spiel vor der Winterpause.

PSV Frauen - Hegauer FV II 2:1 (20.11.2016)

Die Frauen vom PSV wollten in diesem Spiel die nur knappe Niederlage aus der Vorrunde wieder gut machen und waren hoch motiviert das Spiel offensiv anzugehen. Die anfängliche Unordnung führte dann jedoch dazu, dass die Gäste in der 14. Minute nach einem Ballverlust der Gastgeber ihren Konterangriff zum 0:1 einschoben. Sichtlich verärgert über diesen frühen Rückstand arbeiteten die Frauen vom PSV weiter an ihrem Angriffsspiel, konnten jedoch keinen zählbaren Erfolg erzielen. Die erste Halbzeit war somit geprägt durch ein Spiel im Mittelfeld das bis auf den einen Treffer und eine Chance für den PSV keine klaren Abschlüsse bot.

Gewillt das Spiel noch zu drehen zeigte sich der PSV in der zweiten Halbzeit deutlich spielstärker, hatte eine bessere Passquote und zog das Spiel ruhig von hinten auf. Das Spiel verlagerte sich mehr und mehr in die Hälfte des Hegauer FV und so war es dem Engagement des PSV zu verdanken als Magdalena Klein in der 56. Minute per Fernschuss den Ausgleichstreffer erzielte. Die Gastgeber gaben nicht auf und versuchte eins aufs andere Mal den Spielfluss in der Offensive mit einer Torchance abzuschließen. Als sich Samira Graf in der 85. Minute im Strafraum die gegnerische Abwehr durchsetzte und den Ball zur 2:1 Führung ins Tor brachte war die Freude riesig. Die letzten Minuten galt es nur noch die Führung zu halten und mit allen Mitteln einen weiteren Gegentreffer zu verhindern. In dieser Phase kam der Hegauer FV noch zweimal in aussichtsreiche Position vor das Tor des PSV, allerdings konnten diese Angriffe vor einem Torabschluss vereitelt werden.

Somit gewann der PSV dieses Spiel knapp aber nach der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit völlig verdient mit 2:1 und freut sich nun auf die letzte Partie vor der Winterpause gegen den FC Denzlingen am kommenden Sonntag.

PSV Freiburg - ESV Freiburg 1:0 (13.11.2016)

Lastminute Tor für die Frauen vom PSV
In letzter Minute sichern sich die Frauen am vergangenen Sonntag drei ganz wichtige und verdiente Punkte gegen den Nachbarn vom ESV. Elena Beckmann erlöste die Mannschaft, nachdem der PSV das ganze Spiel über mehr Spielanteile hatte, allerdings die Konsequenz vor dem Tor fehlte.

Alem. Freiburg-Zähringen - PSV 1:1 (06.11.2016)

Die Frauen spielen am Sonntag im Stadtderby 1:1 gegen Alem. Zähringen-Freiburg.

Bericht und Fotos vom Spiel bei Doppelpass.de

http://www.doppelpass-online.de/artikel/vl-suedbaden-alemannia-freiburg-zaehringen-polizei-sv-feiburg-1-1-0-1/

Starke Leistung trotz schwieriger Umstände

Die Frauen des PSV Freiburgs haben gestern ihren Kampfeswillen gezeigt und einen ganz wichtigen Punkt im Abstiegskampf geholt. Mit nur 10 Frauen auf dem Platz ging der PSV in das Spiel gegen den TSV Tettnang, bei dem sie im Hinspiel noch einen Dreier geholt haben. Wie so häufig im Fußball spielter der PSV in Unterzahl befreit in der Offensive und überaus engagiert in der Defensive, so dass deutlich zu erkennen war, dass sich der Gastgeber hier nicht mit der schwierigen Situation abgeben wollte. In der 10. Minute hatte dann A. Pahl nach einem wunderschönen Pass von S. Graf das 1:0 auf dem Fuß, konnte den Ball jedoch nicht im Netz unterbringen. Der PSV stürmte weiter nach vorne und so bekam die stark spielende S. Graf in der 18. Minute die nächste Chance zum Führungstreffer und nutze diese auch. Nach ca. 20 Minuten in Unterzahl bekam der PSV doch noch Verstärkung von S. Ganss und konnte nun bis zum Ende mit 11 Spielerinnen auf dem Platz stehen. Nach einem steilen Pass in die Spitze hatte Graf nur kurz nach ihrem Treffer sogar das 2:0 auf dem Fuß. verfehlte jedoch um Haaresbreite das Tor. 10 Minuten nach dem so umjubelten und sehr verdienten Führungstreffer nutzen die Gäste dann einen unachtsamen Moment des PSV aus und konnten somit den Anschlusstreffer erzielen.
Der PSV ließ sich davon nicht unterkriegen, kämpfte weiter nach vorne und nach hinten und ließ bis zur Halbzeit nichts mehr zu.
Mit dem klaren Ziel den einen Punkt nicht abzugeben und evtl. sogar noch 2 weitere Punkte dazuzubekommen ging es für den PSV in der zweiten Halbzeit wieder um Alles. Angriffe des TSV Tettnang wurden von der Defensive gut abgefangen und über die nicht müde zu kriegende Graf erarbeitete sich der PSV noch die ein oder andere Chance, die leider nicht den Weg ins Tor fanden. Tettnang hatte in der zweiten Halbzeit auch noch eine große Chance, doch insgesamt hat der PSV wenig zugelassen.

Am Ende waren die Frauen des PSV sehr glücklich über den gewonnen Punkt auch wenn die Möglichkeit für zwei weitere Punkte da gewesen wäre und ein bisschen Wehmut nie fehl am Platz ist. An dieser hervorragenden Mannschaftsleistung wollen die Frauen in zwei Wochen gegen den SC Freiburg anknüpfen und weiterhin mit Herzblut für den Klassenerhalt kämpfen.

Unglücklicher Start in die Rückrunde

Nachdem die Vorbereitungsspiele, in denen der PSV dieses Mal jedoch ausschließlich Verbandsligisten gegenüberstand, sehr positive Ergebnisse brachte und man eine konstante Leistungssteigerung erkennen konnte, missglückte den Damen der Start in die Rückrunde. Mit einem Nachholspiel aus der Hinrunde gegen den SV Alberweiler starteten die Damen in die Rückrunde und wurden direkt mit dem Niveau der Oberliga konfrontiert. Die Gastgeber zeigten von Anfang an ein sehr engagiertes Zweikampfverhalten und machten den Gästen vom PSV durch ihr sicheres Passspiel Offensivaktionen sehr schwer. Am Ende fiel das Ergebnis von 5:0 gemessen an den Torchancen zu hoch aus, jedoch war der Sieg des SV Alberweiler durch seine starke Mannschaftsleistung absolut gerechtfertigt.
In der folgenden Woche wollten es die Damen vom PSV besser machen und endlich ihre Niederlagenserie durchbrechen. Von dem Besuch beim FC Astoria Walldorf versprachen sich die Damen ihre ersten Punkte in der Rückrunde. Dass aus den Punkten am Ende nur ein Punkt wurde, war dem Spielverlauf entsprechend vertretbar, allerdings hätten die größeren Spielanteile und einige Chancen in der ersten Halbzeit auch drei Punkte bedeuten können. Nichtsdestotrotz wird der PSV weiter versuchen genügend Punkte aus der Rückrunde mitzunehmen, so dass am Ende vielleicht doch das große Ziel des Klassenerhalts erreicht werden kann.

SV Gottenheim - PSV Freiburg 0:2 (14.02.2016)

Tore: 0:1 Krause (59´), 0:2 Asmacher (61´)

PSV Freiburg - ESV Freiburg 3:2 (29.01.2016)

Tore: 1:0 Krause (22´), 1:1 Held (23`), 1:2 Heinzmann (24`), 2:2 Pahl (42´), 3:2 Pahl (59´)

Spielberichte der 1. Frauenmannschaft

Hier finden Sie die Spielberichte der aus der Verbandsliga der Frauen.

PSV Freiburg - Hegauer FV II 6:0 (17.05.2015)

Zu Hause ist es doch am schönsten - Der PSV Freiburg feiert die Meisterschaft

Mit einem klaren 6:0 Erfolg gegen die Reserve des Hegauer FV machten die Frauen des PSV Freiburgs am Sonntag die Meisterschaft klar. Nachdem die Meisterschaftsfeier am vorherigen Spieltag vertagt werden musste, schien dieses Mal alles zu stimmen. Das Wetter war perfekt, der heimische Rasen gemäht und das Wichtigste: Die Mädels hochmotiviert. Während sich der PSV im Hinspiel gegen den Hegauer FV schwer tat und unzählige Torchancen ausließ, schien heute in der ersten Halbzeit genau das Gegenteil der Fall zu sein. Vor allem Strohm versprühte heute pure Torlaune. Bereits in der 4. Minute brachte sie ihre Mannschaft mit 1:0 in Führung. Nur 2 Minuten später netzte Klein aus spitzem Winkel mit links zum 2:0 ein. Weitere 5 Minuten später wieder Strohm zum 3:0, die heute nicht zu stoppen schien. Der PSV drängte das Spiel die kompletten ersten 45 Minuten in die gegnerische Hälfte und nutze jede Gelegenheit die Führung zu erhöhen. Der Hegauer FV wusste sich häufig nur noch mit Fouls zu helfen, weshalb das Spiel des PSVs phasenweise defensiver wurde, um Verletzungen zu vermeiden. Sinnbildlich dafür stand der Strafstoß, bei dem Meier von den Füßen geholt wurde, nachdem sie sich durch die Abwehr gedribbelt hatte. Meier gab das Recht an Krause ab, die daraufhin in der 24. Minute zum 4:0 einschob. Wieder nur 3 Minuten später war es Strohm, die dieses Mal mit einem traumhaften Schlenzer ins linke obere Eck ihren Torriecher bewies. Den Abschluss der ersten Halbzeit markierte Meier, die zur Stelle war und einen Abpraller der gegnerischen Torfrau ins Ziel beförderte.

In der zweiten Halbzeit kamen für Meier, Schwaab und Pahl, Bayam, Schwarz und Lay ins Spiel. Die vielen Umstellungen und zweifelslos auch die Sicherheit der Führung machten das Spiel des PSV langsamer und zum Teil auch kurze Zeit etwas unsicherer, wodurch der Hegauer FV mehr ins Spiel kam und sich somit zum Beginn der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel zeigte. Dennoch war der PSV bemüht weiter nach vorne zu spielen um noch das ein oder andere Tor zu schießen. Nach der anfänglichen Unordnung spielte der PSV wieder ruhig und befreit nach vorne, doch das gegnerische Tor schien wie zugenagelt. Obwohl die eingewechselte Haut und Pera in der Offensive ihr Bestes gaben und viele Laufwege machten, sollte es letztendlich bei dem 6:0 bleiben.

Der Schlusspfiff brachte den Spielerinnen des PSV dann endlich die hochverdiente Meisterschaft und die Erkenntnis, dass schwierige Situationen zusammen am besten bewältigt werden können. " Es ist einfach schön zu sehen, wie die Mannschaft in den letzten Wochen und Monaten zusammengewachsen ist" so Pahl nach dem Spiel. Der PSV hatte keine einfache Runde. Am Anfang der Saison musste durch die vielen Abgänge ein großer Umbruch vorgenommen, und zudem die zweite Mannschaft abgemeldet werden. Letztendlich waren es aber auch zu viele Spielerinnen für nur eine Mannschaft. Dann kurz nach Beginn der Rückrunde die nächste große Hürde mit dem Rücktritt des Trainers. Jetzt mussten neben den Betreuertätigkeiten auch noch das Training und jede Woche aufs Neue der Kader von den Spielerinnen selber zusammengestellt werden. "Einer Spielerin zu sagen, dass sie am Wochenende nicht im Kader ist, ist für niemanden eine angenehme Aufgabe, aber wenn man das zu seiner eigenen Mitspielerin sagen muss, macht das die ganze Sache noch schwieriger" so die Spielführerin des PSVs. "Und daher möchte ich an dieser Stelle meinen Dank besonders an die Spielerinnen aussprechen, die in den letzten Wochen nicht so oft zum Einsatz gekommen sind, die sich aber trotzdem immer für das Team eingesetzt haben und überall geholfen haben, wo es nötig war. Ich bin wirklich stolz auf diese Mannschaft, auf das, was sich erreicht hat und hoffentlich noch erreichen wird und froh, dass alle an einem Strang gezogen haben!."

Das nächste große Ziel des PSVs ist der erfolgreiche Abschluss des Pokalfinales am kommenden Montag 25.05. um 16:00 in Marbach, in welchem sie dem Ligakonkurrenten FC Grüningen gegenüber stehen. Das Spiel wird den Mädels noch mal alles abverlangen, denn Eins ist klar, dass der FC Grüningen diese einmalige Chance auch nutzen will und sich vielleicht auch für die beiden Niederlagen in der Runde revanchieren wollen wird. Wir sind gespannt und hoffen trotz der weiten Fahrt auf zahlreiche Zuschauer und Unterstützer.

 Spiel PSV-Hegau

SV Titisee - PSV Freiburg 2:2 (03.05.2015)

Unentschieden beim SV-Titisee

Nach einem kräftezehrenden Pokalfight am Donnerstag stand von Vorherein fest, dass es gegen den Drittplatzierten SV Titisee darum geht alle Reserven auszuspielen und die gleiche Leidenschaft wie gegen den Hegauer FV zu zeigen. Wie so oft im Fußball, waren es aber genau diese Laufbereitschaft und der Kampfwille, die dem PSV an diesem Tag von der ersten Minute an fehlten. Allen merkte man die schweren Beine an und vor allem der Kopf schaltete an diesem Tag nicht so schnell, wie er sollte. So kam es, dass der SV Titisee bereits in der 10. Minute nach einer Fahrlässigkeit der PSV-Abwehr zum 1:0 Führungstreffer einnetzte. In der Folge zog sich der SV Titisee weiter zurück und verteidigte willensstark die bis dahin verdiente Führung. Dem PSV fiel es besonders schwer über die Außenposition den Weg zum Tor zu finden, weshalb immer wieder durch Anspiele in die Mitte Torchancen herausgearbeitet wurden. In dieser Phase war es ein Spiel in einer Hälfte allerdings verliefen sich die Angriffe des PSV häufig im Nichts. In der 39. Minute dann jedoch wieder ein Aufblitzen der Qualitäten des PSV. Hezel schlug einen präzisen Ball von Halbrechts auf Klein, die im Strafraum den Ball auf die aufgerückte Pahl ablegte, welche den Ball zum 1:1 einschob.

In der Halbzeitpause beruhigende und aufmunternde Worte von Sander, der die Mannschaft die letzten Wochen begleitet. Verärgert über die eigene Leistung mit dem Wissen, dass deutlich mehr drin wäre als ein Remis, verkrampfte sich die Mannschaft und machte durchweg leichtsinnige Fehler. Die zweite Halbzeit zeigte seitens des PSV eine deutliche Steigerung des Einsatzes in den Zweikämpfen und mit aller Macht wurde versucht den Führungstreffer zu erzielen. Nachdem einige sehr gute Chancen nicht den Weg ins Tor fanden, schoss Hezel in der 76. Minute per Strafstoß den PSV mit einem Bein in die vorzeitige Meisterschaft. Der SV Titisee, der bis dahin scheinbar mit einem Unentschieden zufrieden schien, erhöhte in der Folge noch einmal den Druck auf den PSV. In der 79. Minute konnte der PSV die gegnerische Angreiferin nur noch mit einem Foul aufhalten. Den ausgeführten Freistoß klärte Schwaab jedoch unglücklich ins eigene Tor.

Die letzten Minuten versuchte der PSV noch einmal das Spiel zu drehen, jedoch ohne Erfolg. Mit einem statt 3 Punkten im Gepäck trat der PSV die Heimreise an und muss sich nun die kommende Woche regenerieren, sodass im nächsten Spiel gegen den Hegauer FV II wieder alle Kräfte zur Verfügung stehen.

Der PSV spielte mit : Pies, Bührle (77´Ketterer), Bross, Pahl, Krause, Klein, Hezel, Schwaab, Asmacher (63´Bayam), Schwarz (47´Graf), Meier

Finale, oh oh (30.04.2015)

PSV Freiburg - Hegauer FV (3:2 n.V.)

Es war die Auslosung für das Halbfinale, die alle vermeiden wollte. Der Hegauer FV hat sich in den letzten 10 Jahren neunmal für das Finale des Südbadischen Verbandspokals qualifiziert und an das Finale des letzten Jahres, in dem sich beide Mannschaft schon einmal gegenüber standen, konnten sich Viele noch sehr gut erinnern. Hier war es der Hegauer FV, der in der Nachspielzeit der Verlängerung den Siegtreffer erzielte.

Es war also noch eine Rechnung offen. Der PSV nahm sich von Anfang an vor, den Regionalligisten so lange wie möglich zu ärgern und das eigene Tor sauber zu halten. Umso ärgerlicher war es, als der Hegauer FV die PSV-Abwehr in der 11´Minute mit einer sehenswerten Passkombination über 3 Stationen ausspielte und mit 1:0 in Führung ging. Von dem ersten Schock erholte sich der PSV sehr schnell und wurde zudem mutiger in dem Spiel nach vorne. Der Hegauer FV, welcher in der Regionalliga eine starke Saison spielt, ruhte sich zudem etwas auf dem Führungstreffer aus und ließ den PSV so ins Spiel kommen. Die ersten hohen Hereingaben wurden von der Hegauer Innenverteidigung souverän geklärt. Allerdings nahm Bross nur 9 Minuten nach dem 0:1, nach einem abgelegten Ball von der linken Außenposition, allen Mut zusammen und schoss den Ball aus 20 Metern unhaltbar in den rechten Winkel des Hegauer Tors. Von dem Treffer beflügelt spielte der PSV der erste Halbzeit mit dem gleichen hohen Engagement zu Ende.

Die zweite Halbzeit bot ein ähnliches Bild: Der PSV kämpfte um jeden Ball, ließ keinen Zweikampf aus und zeigte eine sehr hohe Laufbereitschaft, während der Hegauer FV immer wieder gezielte Angriffe spielte, die jedoch mit aller Kraft und sehr gut von der kompakt stehenden PSV-Abwehr vereitelt wurden. Von einigen mutigen Fans angetrieben, die trotz des einsetzenden Regens noch an der Außenlinie mitfieberten, erarbeitete sich der PSV Meter um Meter und kam immer wieder in den gegnerischen Strafraum. Nach einem Foul legte sich Bross den Ball zurecht, nahm Maß und schoss den PSV ein weiteres Mal ins Glück. Aus 25 Metern landete der Ball in der 64. Minute erneut im Hegauer Tor. Der Jubel des PSV war grenzenlos. Nach ihrer hervorragenden Vorstellung wurde Bross im Anschluss an ihren Treffer ausgewechselt und Lay kam ins Spiel, was der Qualität der Abwehrarbeit keinen Abbruch tat. Überwältigt von dem Führungstreffer und mit der Angst, dass die letzten 26 Minuten noch etwas schief gehen könnte, spielte der PSV nun nur noch seltener befreit nach vorne und konzentrierte sich mehr auf die Defensivarbeit, wodurch keine sehenswerten Angriffe mehr zustande kamen.

Das Spiel der Hegauer wurde wieder aktiver und intensiver, so dass der PSV die Angriffe das ein oder andere Mal nur noch mit einem Foul stoppen konnte. Dann in der 75. Minute der Schock: Bührle hakt sich am Strafraum in ihrer Gegenspielerin fest, diese fällt zu Boden und es gibt Strafstoß. Glücklicher Weise landet dieser an der Querlatte und danach im Toraus. Der PSV atmete durch, heute schienen sie das Glück auf ihrer Seite zu haben. Doch dieses Gefühl währte nicht lange: In der 79. Minute traf der Hegauer FV nach einem schönen Anspiel über die Außen per Kopf zum 2:2. Es schien das Glück nun wieder einmal auf der Seite der höherklassigen Mannschaft zu liegen, denn Messmer stand bei ihrem Kopfball klar im Abseits und der Treffer hätte nicht zählen dürfen. Enttäuscht und verärgert über diese Fehlentscheidung rettete sich der PSV in die Verlängerung.

Zum Überraschen aller schien der PSV noch mehr Reserven zu haben, als der Regionalligist. Ohne an der aufopferungsvollen Einstellung etwas zu ändern kämpfte der PSV weiter und spielte sich wieder vermehrt Torchancen heraus. In der 104. Minute dann die Befreiung, als Graf von außen auf das Tor zulief, schoss und der Ball dank des nassen Bodens für die Heagauer Torfrau nicht mehr zu halten war. Nun schien der Hegauer FV geknackt zu sein. Nur durch zwei weitere Treffer wäre es dem Regionalligisten möglich gewesen das Finale zu erreichen, denn bei einem Unentschieden wäre der PSV als unterklassige Mannschaft eine runter weiter gewesen.

Nach 120 Minuten dann der erlösenden Pfiff des Schiedsrichters und die grenzenlose Freude der PSVlerinnen. Endlich hatten sie es geschafft, den Rückschlägen des Spiels getrotzt und mit einer einzigartigen Mannschaftsleistung das Ziel erreicht.

Nun steht ihnen im Finale am 25.05. der Ligakonkurrent FC Grüningen gegenüber, der alles dafür tun wird, sich für die Niederlagen aus der Runde zu revanchieren. Hier muss der PSV die gleiche Leidenschaft zeigen wie im Halbfinale und hofft daher auf zahlreiche unterstützende Fans!

Der PSV spielte mit: Pies, Bührle, Bross (66´Lay), Pahl, Krause, Klein (70´Schwarz), Schwaab (118´Kumm), Hezel, Bayam (46´Graf), Strohm, Meier (89´Haut)

SG Vimbuch/ Lichtenau – PSV Freiburg 1:1 (19.04.2015)

Erster Punktverlust in der Rückrunde

Mit der SG Vimbuch/ Lichtenau traf der PSV heute auf einen Gegner, der mit dem 5. Tabellenplatz und vier Siegen in den letzten Spielen von vornherein einen stabilen Eindruck machte. In den ersten 30 Minuten hatte der PSV das Spiel fest in der Hand. Sowohl über die Außenbahnen, als auch über die Mitte wurde immer wieder der Weg zum Tor gesucht. Hinten stand die Abwehr sicher und ließ den Gegner nur selten in die eigene Hälfte kommen. Dennoch fehlten klare Torchancen und auch die Zweikämpfe wurden nicht konsequent angenommen. Der Ball wurde häufig vom PSV nach vorne getragen und vor oder im Strafraum von der gegnerischen Abwehr abgefangen und wieder zurück geschlagen. „Das ist ein bisschen wie Ping Pong“ wurde die Spielweise bis dahin kommentiert. Durch die engagierte Abwehrarbeit der SG kamen Spielzüge über mehrere Stationen beim PSV immer weniger zustande. In der 20. Minute wurde dann jedoch wieder ein Angriff über die rechte Außenbahn gespielt den Asmacher nach einem schönen Abspiel von Strohm zum 1:0 einschob. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit baute der PSV noch einmal mehr Druck auf, allerdings weiterhin ohne Torchancen heraus zu arbeiten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam für Bayam, Hezel ins Spiel. Die ersten Minuten spielte der PSV schnell über die Außenbahnen und versuchte mit Hereingaben in den Strafraum klare Chancen zu erzielen. Jedoch standen die Innenverteidiger gut und schlugen jeden herein gespielten Ball lang zurück in die eigene Hälfte. Was anfangs Seiten der SG noch als Befreiungsschläge zu bewerten war, wurde zunehmend zu gezielt gespielten Bällen auf die Außenpositionen, die sich nun mehr und mehr gegen unsere Abwehr durchsetzen konnten. Die SG zeigte nun häufig Offensivaktionen und war sogar die besser spielende Mannschaft, die weiterhin die Zweikämpfe annahm und den PSV so unter Druck setzte. Aus einem fahrlässigen Klärungsversuch nach einem zu späten Umschalten des PSV gelang Koch in eine gute Schussposition am 16er und netzte in der 58. Minute mit einem schönen Schuss unhaltbar zum 1:1 Ausgleichtreffer ein. In der Folge hatte die SG noch einen Treffer an den Innenpfosten und einen weiteren Schuss auf das PSV-Tor, den Pies jedoch sicher klärte. Der PSV versuchte mit zwei weiteren Wechseln, Graf für Asmacher und Schwarz für Maier, noch einmal mehr Schnelligkeit in ihr Spiel zu bringen, allerdings konnten sich die Spielerinnen nur noch eine Chance erarbeiten, die aber in den Armen der gegnerischen Torfrau landete.

Letztendlich war es ein gerechtfertigtes Unentschieden und der PSV kann unter Anbetracht der 100igen Chance der SG in der zweiten Halbzeit mit diesem auch zufrieden sein. Nichtsdestotrotz heißt es nächste Woche wieder Alles geben, das heutige Spiel vergessen haben und unsere Stärken präsentieren.

PSV Freiburg - FC Grüningen 3:1 (12.04.2015)

3:1 Sieg gegen präsente Grüninger

Nach dem Rücktritt unseres Trainers in der vergangenen Woche stand das heutige Spiel unter dem Gesichtspunkt trotz der schwierigen Situation eine gute Leistung zu zeigen. Durch die Unterstützung unserer Langzeitverletzten Lena Metzler, unserem ehemaligen Co Trainer Maximilian Sander und einer guten Aufgabenverteilung innerhalb der Mannschaft, waren zumindest die Grundvoraussetzungen für einen reibungslosen Spielablauf gegeben.
Das Ziel des Spiels war es natürlich unsere Siegesserie fortzuführen und den Gegner von Anfang unter Druck zu setzen. Nach anfänglich unkonzentrierten 20 Minuten, in denen jeder zweite Pass ins Leere oder in den Fuß des Gegners gespielt wurde und es mehr durcheinander als geordnet auf Seiten des PSV vor sich ging, ist die Mannschaft nach und nach ins Spiel gekommen. Durch eine von da an körperliche und spielerische Präsenz, erarbeitete sich die Mannschaft mehr und mehr Torchancen, die anfangs wenig genutzt wurden. In der 28. Minute traf jedoch Maier nach einem Anspiel von Bayam endlich das Tor zum 1:0. Weiterhin als dominierenden Mannschaft ließ der PSV die Gäste selten in die Nähe des eigenen Strafraums und erspielte sich zusätzliche Torchancen. Leider fehlte es häufig an der letzten Konsequenz. Durch eine Unstimmigkeit in der Abwehr erzielte der FC Grüningen in der 37. Minute unerwartet den Ausgleich zum 1:1. Die restlichen Minuten der ersten Halbzeit nutze der PSV dafür weiterhin in der Hälfte des Gegners zu agieren und sich Selbstbewusstsein für die zweite Hälfte zu erarbeiten.
Nach der Halbzeitpause war klar, dass der Sieg nur mit einer konzentrierten Mannschaftleistung erreicht werden kann, denn die erste Halbzeit zeigte wie schnell sich ein Spielstand ändern kann. Der FC Grüningen schien sich nicht mit einem Unentschieden zufrieden zu geben und daher hieß es noch mal Alles zu geben. Für Bayam kam zu Beginn der zweite Hälfte Graf ins Spiel, die den rechten Flügel bedienen sollte. Auch der Gegner stellte taktisch um, so dass die ersten 10 Minuten der neuen Halbzeit wieder von einem etwas verworrenen Bild geprägt waren. Im Gegensatz zu der ertsen Halbzeit kam der FC Grüningen nun das ein oder andere Mal mehr vor das Tor des PSV. Die meist lang geschlagenen Bälle wurden jedoch alle von Pies im Tor souverän abgefangen. In der 65. Minuten kam für Haut, Kumm ins Spiel und fünf Minuten später tänzelte Maier nach einem lang gespielten Ball von Bross die gegnerische Törhüterin aus und traf zum 2:1. Weitere 10 Minuten später traf dann noch Graf nach uneigennützigem Zuspiel von Maier zum 3:1 Endstand.
Im Gegensatz zum Hinspiel, indem beide Mannschaften nicht mit sich zufrieden sein konnten, zeigten heute beide Mannschaften über weite Strecken einen engagierten Fußball. Der PSV konnte somit seine Tabellenführung weiter ausbauen.
Wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen helfenden Händen vor, nach und während des Spiels und hoffen weiterhin auf eure Unterstützung bauen zu können.

Erstes Rückrundenspiel gegen den Zeller FV

PSV Freiburg – Zeller FV 6:0

Nach einer durchwachsenen Vorbereitung und vielen Ausfällen vor dem Spiel gegen den Zeller FV war nicht klar wie dieses eigentlich auf dem Papier „einfache“ Spiel ablaufen würde.

Es spielt der Tabellenführer gegen den Tabellenletzten und das noch zu Hause (Punktverlust frei) und trotzdem bin ich nicht mit einem guten Gefühl ins Spiel gegangen.

Die Frauen vom PSV ließen aber mein ungutes Gefühl recht schnell verpuffen und zeigten von der ersten Minute an, dass der auch nur mit einer Ersatzspielerin angetretene Gast vom Harmersbach, nicht auf die leichte Schulter genommen wird. Es rollte 90 Minuten eine Angriffswelle nach der anderen auf das Tor der guten Zeller Torhüterin und es wurden immer wieder klarste Chancen kreiert die aber teilweise unkonzentriert und ab und an fahrlässig vergeben wurden. Das war heute das einzige Manko. So wurden nach lediglich einem Tor von Tamara Krausse mit 1:0 die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit das gleiche Bild. Die Damen vom PSV spielten weiter gezielt nach vorne und ließen den Gegner kaum aus ihrer Hälfte. Rebecca Pies, Torhüterin des PSV, musste nicht einmal ernsthaft eingreifen dagegen konnte sich die Torhüterin von Zell nicht über Arbeit beschweren. Jetzt wurden auch endlich gut herausgespielte Torchancen besser genutzt und so konnten wir noch 5 Tore nachlegen und damit gut in die Rückserie starten.

Torschützen in der zweiten Halbzeit waren:

-        Zina Dellali mit einem klasse Schuss aus ca. 18 m Entfernung

-        Svenja Bross mit einem schönen Schlenzer mit dem linken Fuß ins lange Eck

-        Verena Meier mit zwei schönen Schüssen aus dem Strafraum heraus

-        Tamara Krausse nach schöner Vorarbeit von Banu Bayam aus kurzer Distanz.

Die Fitness stimmt, die Laufbereitschaft und das Engagement waren top und die Torchancen werden wir bestimmt in den nächsten Spielen auch wieder besser nutzen.

Die Möglichkeit dazu besteht am 22.03. in Unzhurst wohl auf dem ungeliebten Hartplatz.

Mit sportlichem Gruß
Frank Enderle

 

PSV Freiburg – FC Denzlingen 2:1 (29.11.2014)

Glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg zum Abschluss der Vorrunde.

In einem fairen, spannenden Spiel sicherte sich die Mannschaft vom PSV die Herbstmeisterschaft und kann so mehr als zufrieden in die Winterpause. Dazu war aber eine Menge Arbeit und viel Zittern notwendig, gegen eine vom Ex-Trainer Kammerknecht gut eingestellte Denzlinger Mannschaft. Die erste Halbzeit war von viel Nervosität, Fehlpässen und teilweise auch schwachem Abwehrverhalten der PSV Damen geprägt.  So hätte sich die Mannschaft um die wieder im Team stehende Kapitänin Tony Pahl nichtbeschweren können, wenn in der Halbzeit nicht ein 1:1 auf dem Zettel gestanden hätte. Nicht das Freiburg keine Einstellung zum Spiel hatte, eine sehr hohe Fehlerquote lies aber ein ansprechendes Offensivspiel nur selten zu. Denzlingen verteidigte gut und nutzte jede Möglichkeit zum Konter. So war es auch nicht verwunderlich das die Gäste durch einen klasse Direktschuss in Führung ging. Das weckte dann aber die Freiburger, die nicht geschockt sondern motiviert den Rest der Halbzeit bestritten und durch ein nicht minder schönes Tor von Banu Bayam noch kurz vor der Pause den Ausgleich schafften.

In der zweiten Halbzeit verstärkte Freiburg nochmal den Druck. Denzlingen kam jetzt nur noch sehr selten zu ihrem Konterspiel und hatte nur noch wenige gefährliche Szenen vor dem gegnerischen Tor. Der PSV dagegen erspielte sich unter der Führung der gut aufspielenden Kathi Strohm nun immer wieder gute Chancen und brachte so Denzlingen arg in Bedrängnis. In diese Drangphase hinein fiel dann auch das entscheidende Tor. Natalie Hezel nutzte ein gutes Zuspiel zum Dribbling im Strafraum und schloss dieses mit einem platzierten Schuss ins Eck ab. Wieder ein schönes Tor und die jetzt nicht unverdiente Führung. Leider gab diese Führung nicht die Sicherheit die man erhoffen konnte und so machte man sich das Leben teilweise unnötig selbst schwer. Die Gäste versuchten ihrerseits sich gegen die Niederlage zu wehren, konnten aber auch  nur noch einen Freistoß verbuchen welcher von Rebi Pies im Tor der Freiburger aber entschärft wurde.

Beim Schlusspfiff der gut leitenden Schiedsrichterin waren alle Einheimischen glücklich über den Sieg, sicher aber auch froh über die nun anstehende Spielpause. Ein Hallenturnier und einige Spaßeinheiten werden die Pause begleiten und ab Ende Januar bereiten wir uns wieder auf die Rückrunde vor.

Allen Fans, Gönnern und Freunden der PSV Damen wünsche ich ein schönes restliches 2014, frohe Weihnachten und viel Gesundheit im neuen Jahr.

Mit sportlichem Gruß
Frank Enderle

 

Spfr. Neukirch – PSV 2:1 (23.11.2014)

Erste Niederlage

Eine zwar unnötige doch eigentlich nicht unverdiente Niederlage kassierten die Damen vom PSV Freiburg in Neukirch und machten so das letzte Spiel zu Hause gegen Denzlingen zu einem echten Spitzenspiel  um die Herbstmeisterschaft.

Die Spfr. Neukirch haben das Spiel gewonnen weil sie es an diesem Tag einfach mehr wollten. Was die Mädchen aus dem Schwarzwald in ihrem letzten Spiel der Vorrunde an Einsatz, Kampf und Wille an diesem Tag auf den Platz brachten war für den Frauenfußball schon eher eine Ausnahme. Keine Spielerin war sich zu schade für die Mitspielerin zu rennen und zu „krätschen“ und keinen Ball verloren zu geben. Das war es am Schluss dann auch was den Ausschlag gemacht hat.

Nicht das die Damen vom PSV nichts investierten, nein wir waren von Beginn an die klar spielbestimmende Mannschaft. Es wurde ein Angriff nach dem nächsten auf das Tor der Neukircher gefahren, da aber traf man dann auf diesen unbändigen Willen der Gegnerinnen und da haben uns dann die vielleicht entscheidenden 10% gefehlt um auch die Tore zu machen. Wie es dann oft so ist kommt bei der einen Mannschaft noch etwas Glück dazu und bei der anderen das Pech und schon war die erste Niederlage perfekt.

Wir hatten trotzdem einige klarste Torchancen, waren aber an diesem Tag zu unentschlossen und machten oft gerade das Falsche. Wenn ein Abspiel besser gewesen wäre haben wir geschossen und wenn ein Schuss möglich gewesen wäre wurde nochmal gespielt.

Zudem erreichten zu wenige Spielerinnen die Klasse vom Spiel gegen Gottenheim und so darf man sich eigentlich auch nicht über diese Niederlage beschweren.

Am Sonntag kommt es nun im letzten Spiel vor der Winterpause zum Showdown um die Herbstmeisterschaft. Dank des Sieges von Denzlingen gegen Unzhurst stehen zwei punktgleiche Mannschaften an der Spitze der Tabelle. Wir wollen aber unsere weiße Weste zu Hause bewahren und eine alles in allem Klasse Vorrunde mit einem Sieg  krönen.

Mit sportlichem Gruß
Frank Enderle

PSV Freiburg – SV Gottenheim 4:0 (16.11.2014)

Typisch Frauenfußball

Trainer im Frauenfußball zu sein ist eine interessante und eine verwunderliche Sache zugleich. Dies wurde in diesem Spiel wieder sehr deutlich, da wir vom PSV Freiburg zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten gesehen haben.

Halbzeit 1.

-        Gegen einen sehr gut eingestellten Gegner aus Gottenheim fanden die Damen vom PSV        45 Minuten kein Mittel sich klare Torchancen zu erarbeiten. Die Art und Weise wie dies versucht wurde versprach aber auch nicht viele Erfolgsmöglichkeiten. Es wurde viel geredet/diskutiert aber wenig gelaufen und wenig Fußball gespielt. Dazu kam eine Gottenheimer Mannschaft die gut gestaffelt in der Defensive stand und mit effektiver Spielweise wenige Räume zum Spielaufbau zu lies. Einzig und allein durch Standardsituationen kam Gefahr vor das Gottenheimer Tor, welche aber durch mangelnde Entschlossenheit zu keinem Torerfolg genutzt werden konnte. Da Gottenheim nach vorne ebenfalls zu unentschlossen war und unsere Defensive wie fast in jedem Spiel gut stand war das 0:0 zur Halbzeit nicht verwunderlich und genau das richtige Ergebnis.

Halbzeit 2.

-        Was ich in der Halbzeit zu den Mädels gesagt habe werde ich natürlich nicht verraten, es hat aber wohl genau das getroffen was es sollte. Eine zusätzliche Umstellung im Offensivbereich und es stand eine komplett andere Mannschaft auf dem Platz. Was bei dieser Mannschaft geht ist im läuferischen und spielerischen Bereich dann schon obere Klasse der Verbandsliga. Eine fast nicht mehr zu stoppende Natalie Hezel und eine wie verwandelt auftretende  Kathi Strohm stürzte Gottenheim fast im Alleingang von einer Verlegenheit in die andere. Dazu kam eine überragende Katrin Schwaab in der Defensive die die Gegenwehr von Gottenheim dann immer schwieriger gestaltete. So waren Torchancen und auch Tore nur eine Frage der Zeit. Zehn Minuten nach der Halbzeit war es dann soweit als Natalie im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden konnte und Zina Delalli den vom sehr gut leitenden Schiedsrichter gepfiffenen Elfmeter, eiskalt verwandelte.

Das 2:0 war eine Traumkombination zwischen Kathi und Natalie welche Kathi mit einem gezielten Schuss ins rechte untere Eck abschloss. Das 3:0 erzielte Svenja Bross mit einem klasse Schuss aus 18 Metern nachdem Gottenheim den Angriff der PSV Damen nicht sauber klären konnten. Das 4:0 wieder durch Kathi war dann praktisch die Kopie des 3:0. Auch Kathi faste sich aus 18 Metern ein Herz und traf genauso schön wie Svenja ins obere Eck. Eine zweite Halbzeit die wahrscheinlich schwer zu toppen ist. Leider und das ist der einzige negative Anhang, war es wie so häufig bei uns nur eine Halbzeit welche diesen Fußball zeigt.

Trotzdem natürlich ein Kompliment an die Mannschaft das sie es wieder geschafft hat einen Gegner in Schach zu halten.

Vielleicht wollen die Mädels ja nur einen komplett grauhaarigen Trainer und da ich noch ein paar schwarze Haare habe muss ich damit rechnen, dass sich diese Spielführung auch nicht so bald ändert.

Mit sportlichem Gruß
Frank Enderle

Hegauer FV 2 – PSV Freiburg 0:0 (08.11.2014)

Erste Punktverluste in Hegau. Ein klasse Spiel endet 0:0.

Eigentlich muss ich endlich sagen, dass mal nicht gewonnen wurde. Langsam wurde es ja fast schon unheimlich wie die Mannschaft nach dem Abstieg die Saison bestreitet. Trotzdem muss man aber festhalten, dass das Unentschieden für Hegau dank dem hohen Aufwand den sie betrieben haben zwar nicht unverdient aber auf Grund der klarsten Torchancen vom PSV doch eher glücklich war.

Die Damen vom PSV übernahmen von der ersten Minute an das Spiel und ließen Ball und Gegner teilweise richtig gut laufen. Es wurde sicher kombiniert immer wieder sauber aus der Abwehr nach vorne gespielt und dann auch teilweise hochgradige Torchancen kreiert. So als Banu nach schönem Zuspiel alleine auf die Torhüterin zu lief diese aber gut entgegen kam und so den Versuch von Banu den Ball vorbei zu spitzeln, vereitelte. 10 Minuten später erhielt Marie den Ball im 16 Meter Raum, zog schön aus der Drehung ab traf aber leider nur die Latte. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Ohne Unterlass versuchte der PSV gegen die gut verteidigende Abwehr von Hegau ein Tor zu erzielen. Die beste Chance vergab dabei Natalie als sie nach gutem Zuspiel in die Spitze gekonnt die Torhüterin umspielte dann aber den Ball nicht ins leere Tor schoss sondern versuchte Banu anzuspielen und dieser Versuch leider scheiterte. Die anderen Torchancen aufzuführen würde den Rahmen sprengen, deshalb belassen wir es bei diesen drei 100% igen. Aber auch Hegau versuchte nach vorne zu spielen waren bis auf eine Ausnahme vor dem Tor aber zu ungefährlich. Nach einem Flankenversuch, welcher von einer PSV Spielerin abgefälscht wurde, landete der Ball als Bogenlampe neben dem PSV Tor. Ansonsten waren einige Eckbälle die Ausbeute der Hegauerinnen.

Alles in allem ein sehr intensives Spiel und die Gewissheit, dass auch ein 0:0 jede Menge Unterhaltung bringen kann. Hegau war bisher wohl der stärkste Gegner und wird zu Hause noch einigen Mannschaften das Leben schwer machen wenn sie genauso diszipliniert und engagiert  spielen wie gegen uns.

Nun gilt es diese Woche wieder gut zu trainieren und sich auf das nächste Spiel vor zu bereiten. Mit Gottenheim kommt eine Mannschaft die schlecht gestartet ist, in den letzten drei Spielen sich aber wohl gefunden hat und für uns bestimmt eine schwere Hürde darstellt. Wir werden aber alles versuchen die 3 Punkte in Freiburg zu behalten und so unsere Position zu festigen.

Mit sportlichem Gruß
Frank Enderle

Pokalspiel in Ichenheim (02.11.2014)

4:2 Sieg nach 0:2 Rückstand

Ohne sechs Spielerinnen der Startelf gegen Titisee begannen wir das Pokalspiel beim Landesligisten Ichenheim und das war auch erkennbar. Nicht das einzelne Spielerinnen enttäuschten, nein das Spielverständnis und der notwendige Spielfluss fehlte dadurch, dass diese Mannschaft so noch nie zusammen gespielt hatte. Einzig was in der ersten Halbzeit als Defizit angesehen werden muss war die mangelnde Bereitschaft in die Zweikämpfe zu gehen und die vergebenen klaren Torchancen um so den Ichenheimer Spielerinnen früh zu zeigen das wir nicht gewillt waren dieses Spiel ab zu geben. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass wir zur Halbzeit 0:2 im Rückstand lagen. Die Gastgeber profitierten dabei von einem Eigentor und von einem Abspielfehler in der Defensive der PSV Damen.

Das die gesamte PSV Truppe wieder zu Selbstvertrauen gefunden hat, war dann in der zweiten Halbzeit zu erkennen. Ichenheim wurde jetzt zeitweise in ihrer Hälfte eingeschnürt und so war es fast schon logisch, dass nach einigen vergebenen Chancen doch noch vier Tore für uns entstanden die das weiterkommen ins Viertelfinale sicherte. Dabei zeichnete sich Natalie Hezel in Ihrem ersten Saisonspiel als dreifache Torschützin aus und zeigte klar auf das sie diese Mannschaft verstärken wird. Das vierte Tor erzielte Katrin Schwaab mit einem klasse Fernschuss.

Alles in allem ein nicht unverdienter Sieg und die Erfahrung, dass man jeden Gegner erst auf dem Platz besiegen muss und nichts geschenkt bekommt.

Mit sportlichem Gruß
Frank Enderle

PSV Freiburg – SV Titisee 2:1 (26.10.2014)

Kein Spitzenspiel im Spitzenspiel

PSV siegt letztendlich trotzdem verdient 2:1 gegen Titisee und festigt die Tabellenführung.

Das Wort Spitzenspiel verspricht ja eigentlich was Gutes. Es spielen die beiden momentan besten Mannschaften der Verbandsliga gegen einander und das sollte ja schon etwas bieten.

Was die Zuschauer geboten bekamen war ein kampfbetontes, teilweise zerfahrenes und ab und an auch ein nicht wirkliches Spitzenspiel.

Nicht als Trainer vom PSV, sondern weil ich den Fußball an sich liebe muss ich leider sagen, dass ich solche Spiele nicht gerne sehe. Eine Mannschaft die zumindest versucht Fußball zu spielen und eine Mannschaft die das mit allen Mitteln verhindern will. Leider kam dabei immer wieder eine ziemliche Bolzerei zu Stande.  Es tut mir Leid wenn ich das so sage  aber es trifft die Spielweise der gegnerischen Mannschaft eigentlich schon ziemlich genau. Eine gut eingestellte, kämpferisch und läuferisch gute Truppe der es auch nicht an der Einstellung zur Sache fehlt aber leider auch eine Mannschaft die an diesem Tag keinen Fußball spielen wollte. Schade weil zwei Mannschaften auf diesem Niveau, sollten sich doch mehr im Fußball messen und nicht wer den Ball am weitesten weg schießen kann oder wer die meisten Einwürfe verursacht.

Trotzdem wurden ja drei Tore erzielt die hier auch kurz dargestellt werden sollten.

Ganz früh im Spiel entschied der gut leitende Schiedsrichter auf Elfmeter für Titisee. Ein Elfmeter an dem es aus meiner Sicht nichts zu diskutieren gab. Candida Schwarz ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte das 1:0 für Titisee. Kurz beeindruckt aber nicht geschockt versuchten nun die Damen vom PSV das Heft in die Hand zu bekommen. Diese Bemühungen wurden dann kurz vor der Pause auch belohnt, als Banu Bayam den bis dahin wohl schönsten Angriff über vier Stationen sicher abschloss und so für den Halbzeitstand von 1:1 sorgte. Kurz nach dem Wiederanpfiff dann eine ähnliche Situation im Strafraum von Titisee wie beim Elfmeterpfiff in der ersten Hälfte. Dieses Mal wurde Banu im Strafraum gefoult und verwandelte selbst den Strafstoß ebenso sicher wie Titisee ihren in der ersten Halbzeit. Einzige noch nennenswerte Aktion in der zweiten Halbzeit war ein schöner Angriff vom PSV den Banu zwar zum gedachten 3:1 abschloss, der aber wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Knappe Entscheidung aber wohl vertretbar. Die Schlussoffensive von Titisee brachte trotz einiger guter Freistoßsituationen nichts mehr ein und so gingen die Damen vom PSV nach 90 Minuten erleichtert und am Ende auch nicht unverdient als Sieger vom Platz.

Alles in allem ein wichtiger Sieg aber von mir eine klare Aussage.

Lieber guten Frauenfußball als solche Spitzenspiele.

Mit sportlichem Gruß
Frank Enderle

Wittlingen/Wollbach – PSV Freiburg 0:3 (19.10.2014)

Gutes Spiel auf schwerem Untergrund

Ein gutes Verbandsligaspiel sahen die Zuschauer im Duell des Aufsteigers aus Wittlingen/Wollbach und des Absteigers aus Freiburg. Von der ersten Minute an wurde von Seiten der Gastgeber, auf dem schwer bespielbaren tiefen Rasenplatz, um jeden Ball gekämpft und mit viel Laufbereitschaft die Aktionen des spielerisch etwas besseren PSV Frauen immer wieder entscheidend gestört. Aber der PSV war bereit diesen Kampf anzunehmen. Dadurch wurde die erste Halbzeit zwar nicht ein Feuerwerk des technisch guten Fußballs aber es gab wohl für beide Trainer die Erkenntnis, dass die Einstellung der eigenen Mannschaft stimmt. Die wenigen Chancen hatten in der ersten Halbzeit aber ausnahmslos die Frauen vom PSV und eine davon nutze dann auch Anne Asmacher zur nicht unverdienten Halbzeitführung. Nicht unverdient deshalb, weil sich die Freiburger in den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit ein leichtes Übergewicht erspielten.

In der zweiten Halbzeit dann ein ganz anderes Spiel. Durch die Umstellung im Defensivbereich der Freiburgerinnen erhielt die Mannschaft deutlich mehr Sicherheit was sich auch sofort auf das Umschaltspiel in die Offensiv positiv auswirkte. Dazu kam die fast schon gewohnte Tatsache, dass die gegnerische Mannschaft ihrem hohen läuferischen Aufwand den diese betreiben müssen Tribut zollen und daher das Kombinationsspiel der Damen vom PSV besser zur Geltung kommt. Die dadurch entstehenden Freiräume wurden besser genutzt und so ließen die Torchancen nicht lange auf sich warten. Hier wohl eine kleine Schwachstelle im heutigen Spiel. Leider wurden einige klarste Chancen leichtsinnig vergeben oder von der guten Torfrau entschärft. Trotzdem gelangen der Mannschaft noch zwei weitere Treffer zum letztendlich deutlichen Erfolg beim starken Aufsteiger. Die beiden Treffer erzielten Banu die ein klasse Spiel machte und die in der zweiten Halbzeit stark verbesserte Kathi Strohm.

Nun gilt es, dieses spürbare gewonnene Selbstvertrauen, in der kommenden Woche zu bündeln und sich auf das Topspiel gegen Titisee vor zu bereiten. Angst habe ich aber keine, da eine Steigerung in jedem Spiel aber auch im Training klar zu erkennen ist. Unterstützung wäre trotzdem toll und hätten die Mädchen auch verdient.

Bis dahin mit sportlichem Gruß
Frank Enderle

PSV – Vimbuch 6:0 (12.10.2014)

Fünfter Sieg im fünften Spiel - was für eine Bilanz.   

Vor leider nur ca. 20 Zuschauer gewann der PSV Freiburg Damen gegen die SG Vimbuch klar und auch in dieser Höhe verdient mit 6:0 Toren.

Ein Spiel in dem schon früh zu erkennen war in welche Richtung es gehen würde und das die Truppe um Kapitän Antonia Pahl nicht gewillt war dem Gegner aus Vimbuch einen Gedanken zu geben, dass hier in Freiburg heute was zu holen sei.

Die Mannschaft war entgegen dem letzten Wochenende in Grüningen nicht wieder zu erkennen. Trotz der fast schon selbstverständlichen zwei Umstellungen in der Vierer Abwehrkette strahlte der PSV Sicherheit, Laufbereitschaft, Einsatzwille und die Entschlossenheit aus und das wurde dann auch früh belohnt. Banu tanze eine Abwehrspielerin an der Strafraumgrenze aus und lies der Torhüterin mit einem präzisen Schuss ins rechte Eck keine Chance. Zehn Minuten später der zweite Streich. Eine schöne Hereingabe der starken Anne Asmacher verwertete Zina am kurzen Pfosten fast schon im Liegen. Das 3:0 erzielte Anne selbst als sich Banu über rechts durch setzte und schön nach hinten auflegte. Gegen den kontrollierten Schuss von Anne hatte die Torhüterin keine Chance. Den Schlusspunkt in der ersten Halbzeit übernahm wieder die beste Spielerin auf dem Feld, Banu selbst. Wie beim 1:0 ließ sie der Abwehrspielerin nur das nachsehen und schoss wieder unhaltbar ins rechte Eck. Was für eine klasse erste Hälfte.

Das diese erste Halbzeit so fast nicht zu wiederholen war wunderte mich nicht. Trotzdem wurde der Gegner weiterhin kontrolliert und Vimbuch lediglich eine Chance gegönnt welche Maria Hügle aber mit einem guten Reflex zu Nichte machte. Die beiden Tore vom PSV gaben dann nochmals Anlass zum Zunge schnalzen. Das 5:0 erzielte wieder Anne, nachdem Elena in die Gasse angespielt wurde und sie uneigennützig klasse zu Anne quer legte, die dann die Kugel nur noch ins leere Tor schieben musste. Das 6:0 dann durch die in der zweiten Halbzeit sehr agiele Elena. Eine perfekte Vorarbeit von Banu mit einem punktgenauen Pass in die Mitte, vollendete Elena genauso sicher mit dem rechten Fuß ins rechte Eck.

Bezeichnend für dieses Spiel die Aussage des Trainers von Vimbuch beim Handschlag nach dem Spiel, das war heute eine gute Lehrstunde für meine Mannschaft, jetzt weiß ich was wir in den nächsten Wochen zu tun haben. Ein schönes Kompliment und für mich die Gewissheit, dass wir auf einem guten Weg sind.

Trotzdem gilt es natürlich die Mannschaft auf dem Boden zu behalten um schon nächste Woche beim guten Aufsteiger Wittlingen wieder eine gute Leistung abrufen zu können.

Mit sportlichem Gruß
Frank Enderle

FC Grüningen – PSV Freiburg 1:2 (05.10.2014)

Hauptsache 1:2 gewonnen.

Mehr müsste man eigentlich nicht sagen. Das war sicher kein Spiel zum Zunge schnalzen. Beide Mannschaften übertrafen sich teilweise beim Spielen von Fehlpässen und so kam über die gesamte Spielzeit kein wirklicher Fußball zu Stande. Passend dazu, dass zwei Tore durch haarsträubende Fehler der jeweiligen Abwehrreihen entstand und der Siegtreffer für Freiburg ein Eigentor war.

Trotzdem war es eher ein verdienter als ein glücklicher Sieg. Die Vielzahl an Torchancen (min. 2 x 100%) hatte der PSV und Maria Hügle im Tor der Freiburger Damen, musste nie ernsthaft eingreifen.

Normalform erreichten aber lediglich die beiden Innenverteidiger Tony und Svenja und mit Abstrichen die beiden verbleibenden der Viererkette Samira und Tamy. Alle anderen blieben unter den in den letzten Spielen gezeigten guten Leistungen teilweise weit zurück. Erwähnen sollte man noch die eingewechselte Anne. Sie war sofort im Spiel, überzeugte mit guten Aktionen in der Vorwärtsbewegung und hat sich so wahrscheinlich in die Anfangsformation beim Heimspiel gegen Vimbuch gespielt.

Das ist aber im Moment noch das Problem in unserer Mannschaft. Es haben einige noch nicht verstanden wie schnell man sich durch gute Trainingsleistungen und das richtige Engagement in die Mannschaft spielen kann und wie schnell es aber auch geht, dass man aus den fehlenden oben genannten Dingen wieder auf der Bank sitzt.

Aber wie schon gesagt – Hauptsache gewonnen. So ist es von meiner Seite nur Kritik die nicht viele verstehen können. Vier Spiele – vier Siege –mehr geht nicht. Also was will dieser Trainer den überhaupt.

Nächstes Spiel am 12.10.2014 gegen Vimbuch zu Hause um 14:00 Uhr.

Mit sportlichem Gruß
Frank Enderle

ESV Freiburg – PSV Freiburg 1:3 (28.09.2014)

Klare Sache im Freiburger Stadtderby:

Damen vom PSV siegen beim Stadtrivalen ESV Freiburg mit 3:1

Dank einer konzentrierten und einheitlich guten Leistung konnten die Frauen am Sonntagnachmittag das Spiel für sich entscheiden und weiterhin ohne Punktverlust an der Tabellenspitze verbleiben.

Trotzdem soll nicht unerwähnt bleiben, dass zwei der drei Tore für den PSV aus vermeidbaren Fehlern des Gegners entstanden sind. Im Gegenzug wurden aber auch einige klarste Torchancen vergeben was im Großen und Ganzen den verdienten Sieg bestätigt. Das Gegentor entstand aus einer Szene die wohl nicht von jedem Schiri geahndet wird. Ansonsten hatte der ESV keine selbst erspielte Torchance.

Das 1:0 entstand durch einen Freistoß von Kathi Strohm aus 30m Entfernung bei dem die Torhüterin nicht gut aussah.

Das 2:0 erzielte ebenfalls Kathi nach entschlossenem nachsetzen von Banu nachdem die Abwehr des ESV den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam.

Das 3:0 entstand aus dem wohl schönsten Angriff des Spieles. Über die rechte Seite spielten Hannah Bührle und Tony Pahl einen klasse Doppelpass und Banu Bayam verwertete die Hereingabe eiskalt. Erfreulich dabei besonders, dass diese Spielsituation in der vorherigen Trainingswoche intensiv geübt wurde.

Das 3:1 durch einen Elfmeter als Laura Lay zwar fair den Ball aus dem 16 Meter Raum spielte, der Schiedsrichter aber wohl das Grätschen von der Seite schon als gefährliches Spiel wertete.

Alles in allem wohl die beste Vorstellung in der noch jungen Saison und die Gewissheit das die Mannschaft in der Lage ist auch die Ausfälle wichtiger Stammkräfte zu kompensieren und einen Gegner wie den ESV (dritter der letzten Saison) in Schach zu halten.

Mit dieser Einstellung und der tollen Leidenschaft werden wir noch viel Freude in dieser Saison haben. Nächsten Sonntag besteht die Möglichkeit dies in Grüningen zu bestätigen.

Mit sportlichem Gruß
Frank Enderle

PSV Freiburg – VfB Unzhurst 2:0 (21.09.2014)

Zweites Spiel zweiter Sieg

Das Ergebnis stimmt. Alles andere aber war nur in Ansätzen das was wir uns vorgenommen hatten.
Vorab die positiven Erkenntnisse die man aus diesem Spiel ziehen kann.

-       Unsere Defensive war im Gegensatz zum Spiel in Zell von der ersten Sekunde an hell wach und hat im ganzen Spiel nichts zugelassen. Zwei harmlose Fernschüsse waren das Ergebnis der Unzhurster Bemühungen.

-       Katrin Schwaab hat in der Defensive klasse gearbeitet und nahezu jedes Kopfballduell gewonnen.

-       Wenn die Bewegung stimmt (nur in der ersten halben Stunde) sind wir spielerisch dem Gegner überlegen.

-       Die Chancenverwertung ist gut.

Vieles im Spiel gegen Unzhurst (ein guter Aufsteiger) blieb aber speziell in der zweiten Halbzeit nur noch Stückwerk. Ohne Laufbereitschaft und der Tatsache geschuldet, dass kein Kontakt mehr zum Gegenspieler  bestand, war das Zweikampfverhalten nicht mehr ausreichend um den Gegner im Griff zu behalten. Was daraus folgte waren viele unnötigen Dribblings und Einzelaktionen da keine Anspielmöglichkeiten mehr vorhanden waren. Die daraus entstehenden vielen Ballverluste blieben zwar in diesem Spiel unbestraft, es ist aber sicher wichtig dies in den Griff zu bekommen und den Spielerinnen klar zu machen, dass Vorgaben immer auf beide Halbzeiten angedacht sind.

Trotzdem kann man natürlich von einem gelungenen Start in die neue Saison sprechen.

Im Stadtderby müssen wir aber bestimmt eine andere Leistung abrufen um als Sieger vom Platz zu gehen.

Mit sportlichem Gruß
Frank Enderle

Zeller FV – PSV Freiburg 3:9 (13.09.2014)

Anfang pfui, Ende hui

Einen unnormalen aber sehr unterhaltsamen Saisonauftakt erlebten die beiden Mannschaften und die Zuschauer in Zell a.H.

Nach nicht mal 10 Minuten hatten die einsatzfreudigen Spielerinnen vom Zeller FV durch unkonzentrierte Aktionen der Gäste aus Freiburg, zweimal eingenetzt. Die Spielerinnen des PSV benötigten einige Minuten bis sie überhaupt wussten was da gerade passiert war. Dann aber konnte Elena Beckmann einen schönen Angriff über die rechte Seite durch Magi Klein, im zweiten Versuch zum Anschlusstreffer nutzen. Nicht aber das damit die Nervosität oder teilweise auch die fehlende Konzentration der Freiburger Spielerinnen beseitigt war, nein nicht einmal 3 Minuten später stellte Zell, nach einem weiteren Fehler der Freiburger, den zwei Tore Abstand wieder her. Zum Glück und das ist wörtlich gemeint konnte Magi Klein kurz vor der Pause noch verkürzen und so ging es doch mit einem positiven Gefühl in die Halbzeit. Unterhaltsame aber alles in allem eher doch enttäuschende erste 45 Minuten gingen zu Ende. Zu viele Abspielfehler, schlechtes Zweikampfverhalten und auch teilweise fehlende Laufbereitschaft machen es nun mal schwer guten Fußball zu spielen.

Die zweite Halbzeit sollte dann aber zeigen, dass die PSV Damen nicht gewillt waren ihren ersten Auftritt in der Verbandsliga negativ zu gestallten. Plötzlich wurde in der Defensive enger bei den Gegnerinnen agiert und in der Offensive wurde das Spiel durch  bessere Laufarbeit immer wieder über Zina und Katrin im Mittelfeld eröffnet über die Flügel weitergespielt und dann mit teilweise sehenswerten Toren auch positiv abgeschlossen.

Alle Tore hier genau aufzuzeigen würde den Rahmen sprengen. Daher werde ich nur noch die Torschützen auflisten und dabei nicht vergessen, dass dieser letztendlich verdiente aber bestimmt etwas zu hoch ausgefallene Sieg auch den nachlassenden Kräften der gegnerischen Mannschaft  geschuldet war.

3:3 - Banu Bayam nach schöner Vorarbeit durch Elena Beckmann über die linke Seite.

3:4 – Svenja Bross im Nachsetzen nach einer unübersichtlichen Aktion im Strafraum.

3:5 – Rebecca Pies im nachsetzen nachdem die Torhüterin den Ball nicht festhalten konnte.

3:6 – Banu Bayam mit einem unhaltbaren Schuss aus 18 Metern ins linke Toreck.

3:7 – Banu Bayam mit einem klasse Heber über die herausstürmende Torhüterin.

3:8 – Magi Klein gekonnt mit der Innenseite nach Vorlage über die rechte Seite von Banu Bayam

3:9 – Alessia Pera wiederum nach schöner Vorarbeit über die Außenpositon.

Alles in allem ein klarer Erfolg und die Erkenntnis, dass eine Menge Moral in der Mannschaft steckt, dass die Spielerinnen über eine gute Fitness verfügen aber das es in einigen Bereichen auch noch gut was zu tun gibt.

Das nächste Spiel bestreitet die junge Mannschaft vom PSV Freiburg am kommenden Sonntag um 14:00 Uhr gegen den VFB Unzhurst.

Mit sportlichem Gruß
Frank Enderle

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